Start/Performance & Kosten
z/OS Performance- und Kosten-Analyse
Wir messen aus Ihren Betriebsdaten, wo Last entsteht, wo sie kostenwirksam wird und was sich ohne Durchsatzverlust begrenzen lässt — und sagen dazu, was es kostet, wenn Sie es tun.
Ausgangslage
Kapazität ist gemessen. Kosten sind gerechnet. Das ist nicht dasselbe.
Die meisten z/OS-Betriebe wissen sehr genau, wie ausgelastet ihre Maschinen sind. Deutlich seltener ist bekannt, welcher Anteil dieser Auslastung überhaupt in die Rechnung eingeht — und welcher Workload zufällig zur falschen Zeit läuft.
Beim klassischen Sub-Capacity-Modell wird der höchste 4-Stunden-Durchschnitt eines Monats abgerechnet. Alles, was außerhalb dieses Fensters passiert, ist betrieblich relevant, aber kostenneutral. Genau diese Unterscheidung ist der Kern unserer Analyse.
Untersuchungsfelder
Was wir uns ansehen
Sechs Felder, die in fast jeder Umgebung Potenzial oder Risiko enthalten.
Capping & Kapazitätsgrenzen
Kapazitätsgrenzen je Partition, Gruppenlimits, Verteilung über die Gewichte, Anteil der Capping-Phasen, Wirkung von Soft- gegenüber Hard-Capping.
WLM-Policy und Zielerreichung
Zielerreichung je Serviceklasse, Ausführungsgeschwindigkeit, Antwortzeitverteilung, Nutzung der Prioritätsstufen, Homogenität des Workloads in den Klassen.
Verursacher auf Job-Ebene
Ranglisten je Stunde und Intervall, Laufzeit gegen CPU-Zeit, Ein-/Ausgabeprofile — bis zu dem einen Job, der ein Capping auslöst.
Spezialprozessoren
Ausnutzung der Spezialprozessoren, Überlauf auf Standardprozessoren, Sicht je Serviceklasse — die Grundlage für die Frage, ob zusätzliche Kapazität wirtschaftlich ist.
Dispatching und Hypervisor
Verteilung und Parken der logischen Prozessoren, Betriebssystem- gegen Partitionsauslastung, Erfassungsgrad, Hypervisor-Overhead, Konsistenz der Gewichte.
Batch-Fenster und Scheduling
Wann läuft was, und wie viel davon liegt im kostenrelevanten Fenster? Häufig der wirksamste Hebel, weil er ohne technische Änderung auskommt.
Auswertung
Über 150 Analysen — und eine Bewertung dazu
Wir arbeiten mit einem eigenen Auswertungswerkzeug. Es läuft nicht im laufenden System mit, sondern liest bereits geschriebene Betriebsdaten, verdichtet sie und stellt daraus Zeitreihen bereit, die sich über Wochen und Monate vergleichen lassen.
Ebene für Ebene auflösbar
Von der Maschine über die Partition und die Serviceklasse bis zum einzelnen Job oder zur einzelnen Transaktion — ohne den Zeitraum neu einstellen zu müssen.
Erklärt statt nur gezeigt
Unter jeder Auswertung steht, was sie zeigt und worauf zu achten ist. Damit bleibt nachvollziehbar, was ein Wert bedeutet, wenn man ihn nicht täglich sieht.
Wiederkehrende Berichte
Beliebige Auswertungen lassen sich bündeln und zeitgesteuert als PDF erzeugen — für die Wirkungskontrolle nach einer Umstellung.
Was Sie am Ende in der Hand halten
- Bewertete Ergebnisstrecke — jede Auswertung mit fachlicher Einordnung, nicht nur das Bild
- Konkrete Grenzwertvorschläge für Kapazitätsgrenzen, Gruppenlimits und Gewichte
- Benannte Trade-offs — welcher Workload wann verzögert würde und unter welcher Voraussetzung das vertretbar ist
- Stufenplan zur Umsetzung statt einer einzelnen großen Umstellung
- WLM-Befunde: zu schwache oder unerreichbare Ziele, ungenutzte Prioritätsstufen, inhomogene Serviceklassen
- Ergebnis-Workshop mit Grundlagenteil, damit alle Beteiligten dieselbe Sprache sprechen
Preismodelle
Ihr Vertragsmodell bestimmt, welche Optimierung überhaupt wirkt
Wir bilden in der Analyse ab, wonach Sie tatsächlich abrechnen — sonst rechnet man an der Realität vorbei.
Sub-Capacity / R4HA
Abgerechnet wird der höchste 4-Stunden-Durchschnitt je Partition und Produkt im Monat. Hebel: Peak-Verschiebung, Capping, Gewichte.
Tailored Fit Pricing
Bei der Software Consumption Solution zählt der tatsächliche Verbrauch über das Jahr. Der wirtschaftlich entscheidende Moment ist die Baseline-Verhandlung — Optimierung gehört davor, nicht danach.
Full Capacity
Bei der Enterprise Capacity Solution entfällt die Reporting-Pflicht; der Hebel verschiebt sich von der Peak-Steuerung auf Kapazitätsdimensionierung und Workload-Platzierung.
Wir sind kein Lizenzhändler und verhandeln keine Verträge. Wir liefern die Messgrundlage, mit der Sie oder Ihr Lizenzpartner verhandeln können.
Häufige Fragen
Fragen zur Performance- und Kosten-Analyse
Welche Daten brauchen Sie von uns?
Die Betriebsdaten, die Ihr System ohnehin schreibt, über einen zusammenhängenden Zeitraum von idealerweise zwei Monaten, dazu die aktive WLM-Servicedefinition. Welche Bestandteile im Einzelnen nötig sind, hängt von der Fragestellung ab und wird im Erstgespräch konkret festgelegt. Die Aufbereitung erfordert weder einen Agenten noch eine Installation im laufenden System.
Müssen Daten Ihr Haus verlassen?
Nein. Das Auswertungswerkzeug kann vollständig in Ihrem Rechenzentrum betrieben werden. Alternativ arbeiten wir mit einem anonymisierten Auszug. Was für Ihre Umgebung praktikabel ist, klären wir vorab und halten es schriftlich fest.
Wie lange dauert eine Analyse?
Der Aufwand hängt von Umfang und Zahl der Partitionen ab. Die Datensammlung läuft beim Kunden über die vereinbarte Beobachtungsperiode; Auswertung, Bewertung und Aufbereitung erfolgen anschließend und münden in einen Ergebnis-Workshop. Einen belastbaren Rahmen nennen wir nach dem Erstgespräch.
Wie viel lässt sich einsparen?
Das können wir seriös erst nach Sicht der Daten sagen — und wir nennen bewusst keine pauschalen Prozentwerte. Entscheidend ist das Verhältnis von Durchschnitts- zu Spitzenlast in Ihrer Umgebung und ob Ihre Peaks in verschiebbaren Zeitfenstern liegen. Beides ist aus Ihren Daten direkt messbar.
Ersetzt das unser Monitoring?
Nein. Monitoring beantwortet „was passiert gerade". Wir beantworten „was ist über Wochen hinweg strukturell passiert, was hat es gekostet und was folgt daraus". Beides ergänzt sich.
Wie sieht Ihre Kurve aus?
Schicken Sie uns Ihre Fragestellung — wir sagen Ihnen, welche Daten sie beantworten und wie wir vorgehen würden.